Sensationeller Teilnehmerrekord bei Muttertagwanderung

Helle Aufregung herrschte bei den Wanderfreunden als auf dem Weg zur Bushaltestelle in Hammelbach, als plötzlich eine Wanderfreundin fehlte. Doch der Reihe nach.

Ein Großteil der Wandergruppe im sagenumwobenen Überwald.


Mit einem Teilnehmerrekord von 24 Wanderinnen und Wanderern (20 weibliche und vier männliche) startete die Gruppe zu ihrer Tour in den Hessischen Odenwald. Anhand dieses stets wachsenden Ungleichgewichtes meinte ein Wanderfreund, dass nun endlich gemeinsame Anstrengungen in Richtung männlicher Verstärkung unternommen werden müssten, um einigermaßen „mithalten“ zu können. Was auch immer damit gemeint war.

Bei bedecktem Himmel und gefühlten wenige Grad über Null meinte es der Wettergott mit den Wanderfreunden zunächst nicht besonders gut. Aber das sollte sich im Laufe des Tages noch ändern. An der Haltestelle Jägerhof in Hammelbach startete die Gruppe um 10.15 Uhr in den sagenumwobenen Überwald. Ein besonderes Gefühl der Lust bekamen die Wandersleut auf dem weichen Waldweg zu spüren. Eine Wohltat für die Füße. Aber auch der Mischwald ließ bei den Wanderern die Blicke schweifen. Vorbei ging es an der Kneippquelle „an der Sasbach“ in einen neu angelegten Kunstwanderweg mit teilweise schon recht skurrilen Figuren und an einem schön angelegten Weiher. Ein Eldorado für Wanderer, denen die Dossenheimer zahlreich begegneten.

Nach der Stärkung sollte eigentlich der zweite Teil der Wanderung in Angriff genommen werden. Geplant war die Busabfahrt nach Oberabsteinach um 13.40 Uhr. Doch plötzlich kam Unruhe in der Gruppe auf, denn eine Wanderfreundin fehlte. Wo war bloß Frau Sigrid A. aus D. geblieben? Keiner konnte sich einen Reim daraus machen. Hatten doch alle die Gaststätte verlassen, oder doch nicht? Also wurde ein vierköpfiger Suchtrupp zusammengestellt. Während der Rest nach Oberabsteinach fuhr, begann das Quartett mit seiner Arbeit. Nochmals wurde die Strecke zum Restaurant abgegangen und tatsächlich die „Verlorene“ auf dem Weg gefunden. Möglicherweise war wohl ein Plausch von Frau A. an der Rezeption die Ursache dafür, den Anschluss an die Gruppe verpasst zu haben. Ja, ja, was so alles bei einer Wanderung geschehen kann. Mit einer Stunde Verspätung trafen die fünf dann noch in dem vereinbarten Cafe die Gruppe. Was jetzt folgte waren Anekdoten von früheren Wandermissgeschicken. Alles ging noch einmal gut. Bis zum nächsten Mal.

Gemeinsam die Natur erwandern– von Hammelbach nach Grasellenbach

Beim Betrachten der Natur zwischen dem Weschnitz- und dem Ulfenbachtal werden bei den TSG-Wanderfreunden bei ihrer Wanderung am Muttertag, den 12. Mai 2019 sicherlich neue Gefühle geboren. Denn die Blicke in die schöne Natur beruhigen das Gemüt und lassen die Seele baumeln.

 

Auf gehts in die Natur bei der Wanderung am Muttertag im Weschnitztal.


Zeit also die Wanderschuhe zu schnüren und den Rucksack aufzuwerfen, denn wer will eine der schönsten Wanderungen der TSG-Wanderfreunde versäumen?!Und vielleicht erfährt der Wanderer wo und wie Siegfried rücklings von Hagen getötet worden sein soll. Die verwundbare Stelle bei Siegfried wird in der Saga besonders hervorgehoben und hat große Bedeutung bei seinem Tod erlangt, weil beim Bad im Drachenblut ein Lindenblatt auf den Rücken (zwischen die Schulterblätter) gefallen sein soll und somit dort kein Schutz mehr vorhanden war. Jaja, die Nibelungen.

Gestartet wird die Wanderung um 8.20 Uhr am OEG-Bahnhof Dossenheim. Weiter geht es über Weinheim und Wahlen nach Hammelbach. Hier beginnt die eigentliche Wanderung im Überwald. Mittagsrast und eine Kaffeepause sind eingeplant.

Ein Hinweis für VRN-Tageskartenbenutzer: Bitte Anmeldung unter Telefon 860843 nicht vergessen.

Jetzt aber raus! Von Hammelbach nach Grasellenbach

Wer die schöne Natur in unserer Region erleben möchte, der wandert mi den TSG-Wanderfreunden. Und dies besonders im Frühling. Eine dieser Wanderungen findet am 12. Mai 2019 statt und führt von Hammelbach nach Grasellenbach. Gestartet wird am Dossenheimer OEG-Bahnhof um 08.20 Uhr. Weiter geht es nach Weinheim, Wahlen und Hammelbach, Haltestelle Jägerhof.
Im Frühling ist das Wandern besonders schön.


Hier in dem anerkannten Luftkurort beginnt die eigentliche Wanderung. Erstmalig erwähnt wurde die Gemeinde im Jahr 795 als Richgisesbura. Hammelbach ist größter und ältester Ort sowie Sitz der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Grasellenbach im südhessischen Kreis Bergstraße. Sie liegt auf 438 m ü. NHN im Odenwald auf der Passhöhe zwischen dem Weschnitztal im Norden und dem Ulfenbachtal im Süden und ist somit eines der nördlichen Tore zu der Region Überwald. Von hier geht es zum Kneipp-Heilbad Grasellenbach.

Der Ort ist bekannt für eine Quelle auf dem Spessartkopf, an dem angeblich Siegfried von Hagen getötet wurde. Auch aufgrund dessen ist der Ortsteil Grasellenbach der am meisten von Kurgästen frequentierte Ortsteil der Großgemeinde. Die Wiesengründe, durch die hier der Ulfenbach fließt, sollen dem Ort den Namen gegeben haben. Zur Mittagszeit wird im Restaurant Siegfriedbrunnen Rast eingelegt, bevor es am Nachmittag nach Oberabsteinach geht. Hier besteht die Möglichkeit eines Kirchenbesuches.

Anmeldung für VRN-Tageskartenbenutzer ab 06. Mai 2019 unter der Tel. 860843

Wandern in den Frühling

Skandinavien-Hoch „Katharina“ sorgte bei der letzten Wanderung der 19 TSG-Wanderfreunde für kühles Frühlingswetter. Vor allem die steifen Böen aus dem Norden mit der Windstärke 3 ließen die Temperaturen gefühlt in den Frostbereich sinken. Aber ein guter Wanderer hat zu jedem Wetter die richtige Kleidung.

Leckere Zwischenstärkung beim Obsthof Bitzel.


So war dann auch der erste Teil des Wanderweges vom Bahnhof Großsachsen bis zum Bitzelhof infolge des Rückenwindes in „Rekordzeit“ zurückgelegt. Jetzt galt es sich erst einmal aufzuwärmen und dann in gemütlicher Runde das Bauernfrühstück zu genießen.

Nach vielen Gesprächen und neu gewonnenen Eindrücken war es Zeit, den zweiten Teil der Wanderung anzugehen. Obwohl der Wind immer noch durch Bäume und über Felder pfiff, hatte die Sonne so langsam die Oberhand gewonnen. Noch ein Gruppenfoto vor dem Obsthof und los ging es in gemütlichem Tempo nach Leutershausen.

Nach knapp vier Kilometern war dann auch das Ziel der Gourmetwanderung in und um Hirschberg erreicht. Bei nun frühlingshaften Temperaturen wurde noch ein Kaffee geschlürft und dann der Heimweg angetreten.

Vorankündigung: Nächste Wanderung am 12. Mai 2019, Abfahrt 08.20 Uhr OEG-Bahnhof Dossenheim nach Hammelbach. Wanderung nach Grasellenbach.
Anmeldung für Fahrgäste ohne Karte ab 60 bei Dieter Botz, Tel. 860843, ab 06.Mai 2019 !