Triefenbachtal bei Edenkoben
Wir wanderten über einen schmalen Wander- und Naturpfad, der sich malerisch am plätschernden Bach entschlangschlängelte bis zum Hilschweiher, einem bekannten Waldweiher mit kleinem Wasserfall.
Weiter führte der Weg zur Edenkobener Hütte am Hüttenbrunnen.
Dort konnte man sich mit den unterschiedlichsten Pfälzer Spezialitäten stärken.
Danach ging es weiter immer auf weichen Waldwegen, abwechselnd durch Laub- oder Kiefernwald. Man wurde von dem Duft der Bäume verwöhnt.
U.a. kamen wir vorbei am König Ludwigsbrunnen, einem Kreuzweg zur Lourdesgrotte sowie der Kropsburg. Am Ende waren wir dann in Sankt Martin angekommen, welches uns mit vielen schönen Häusern und Lokalitäten empfing. Es war alles geschmückt, da der Ort zur Weinkerwe 2026 einlud. Das war eine gute Gelegenheit um zum Abschluß z.B. ein Viertele zu genießen.
Danach fuhren wir glücklich und zufrieden wieder nach Hause. Es war ein sehr langer Tag mit tollen neuen Eindrücken in der Pfalz.
Die nächste Jedermann-Wanderung findet am 05. September 2026 statt. Die Route ist Zwingenberg - Melibokus - Auerbacher Schloss. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de
Wir nehmen Dich dann in unseren Verteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.
Hemsbach – Jüdischer Friedhof
Nun ja mit Sonnenschein ging es zunächst von Dossenheim nach Hemsbach.
Hier angekommen führte uns der Weg durch den Ort und dann recht zügig ansteigend in den Wald.
Dann wurde es immer grauer am Himmel und ein längerer Regenschauer begleitete uns, sodass wir leider die schöne Gegend nicht ganz so genießen konnten, wie erwartet. Der Weg führte uns zunächst zum 10 Meter hohen Waldnerturm, auch „Vierritterturm“ genannt. 1837 von Graf Theodor Waldner von Freudenstein erbaut. Er ist 10 m hoch und aus regionalem Granit erbaut. Er erinnert an einem mittelalterlichen Wachturm, steht auf einer 267m hohen Anhöhe zwischen zwei deutlich höheren Hügeln, dem Kreuzberg und dem Bocksberg. Dieser Turm war als Veranstaltungsort und Rastplatz für adlige Jagdgesellschaften gedacht, später war er Wochenendquartier einer Jugendorganisation. Von hier hatten wir nun bei Sonnenschein eine fantastische Aussicht über die Rheinebene sowie den Odenwald.
Nach einer kleinen Pause u.a. um nun mal endlich die Sonne und diesen schönen Platz zu genießen wanderten wir weiter durch Feld, Wald und Flur zu unserem nächsten Ziel, dem jüdischen Friedhof von Hemsbach.
Er ist ein schützenswertes Kulturdenkmal, 1674 als Verbandsfriedhof errichtet, welcher von vielen umliegenden Gemeinden genutzt wurde. Heute noch sind 1066 Grabsteine vorhanden die zum Teil auf sehr steilem Gelände mit vielen sehr hohen Bäumen stehen. 1942 wurde dieser Friedhof nach der Deportation der letzten Bürger geschlossen.
Wir wurden dort von einem sachkundigen Herrn durch diese sehr interessante Anlage geführt und über dessen Entstehung, Werdegang und Erhaltung durch den dortigen Förderverein mit vielen Ehrenamtlichen informiert.
Danach ging es zurück durch den Ort, vorbei an der gut erhaltenen Synagoge und dem alten Rathaus zum Bahnhof und danach mit dem Zug nach Weinheim.
Wir machten eine Schlusseinkehr in der Woinemer Hausbrauerei. Hier hatten wir wirklich Glück, denn während wir uns bei leckerem Essen fröhlich verwöhnen ließen ging ein starkes Gewitter mit Blitz, Donner und Starkregen nieder. Aber wir saßen ja zum Glück im Trockenen. Nachdem es dann endlich aufhörte konnten wir Alle trockenen Fußes zur OEG und nach Dossenheim zurückkehren,
Das war ein spannender Wandertag mit viel Abwechslung.
Die nächste Senioren-Wanderung findet am 21. August 2026 statt und führt uns ins Neckartal zum Römerpfad-Osterburken. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.
Auf dem Pfad der Flussgeschichte
Es folgte ein Streifzug durch die historische Altstadt, vorbei am historischen Thalheimschen Haus hin zum Neckarsteig. Nun tauchten wir ein in die herrliche Kulturlandschaft auf dem Breitenstein. An 15 Tafeln wurde die geologische und flussgeschichtliche Entwicklung des Neckars dargestellt. Nach einer knappen Stunde erreichten wir die Hütte an der Infotafel um den Hungerbuckel. Hier hatten wir einen herrlichen Blick auf Flussschleife. Nach einer kleinen Pause setzen wir unseren Weg fort. Bequeme Forstwege wechselten mit schmalen Pfaden. Kühlender Wald wechselte mit Weideland. Vorbei an einer großen Schafherde erreichten wir den Schollenbuckel, wo sich die Gelegenheit für eine weitere Rast bot.
Danach ging es weiter zur Teufelskanzel. Auch hier hatten wir wieder schöne Ausblicke auf den Neckar. Von der Teufelskanzel führte uns der Weg durch den Wald zur Rockenauer Schleuse. Nun wanderten wir am Neckar flussabwärts bis Rockenau und konnten den zurückgelegten Weg von der Teufelskanzel auf der anderen Neckarseite noch einmal verfolgen. Von Rockenau ging es mit einem weiteren Anstieg nach Neckarwimmersbach. Hier kehrten wir im Gasthaus Zur Linde ein und ließen den Wandertag ausklingen. Wohlgelaunt und gut gestärkt machten wir uns abschließend auf den Weg zum Bahnhof. Knapp 18 km und 450 Höhenmeter wurden zurückgelegt und alle stimmten zu, dass war wieder ein schöner Wandertag.
Unsere nächste Jedermann Wanderung findet am 01. August 2026 statt und geht durchs Triefenbachtal bei Edenkoben. Haben wir Dein Interesse geweckt, dann schicke eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir schicken Dir dann die Ausschreibung und den Anmelde-Link zu.
Grasellenbach – Café Bauer – Wahlen
Zunächst startete die Gruppe an der Nibelungenhalle in Gras-Ellenbach, einer Gemeinde mit ca. 4.000 Einwohnern, die überregional bekannt ist als Standort eines Siegfriedbrunnens. Siegfriedbrunnen werden Brunnen im Odenwald genannt, an denen Siegfried, der Protagonist der Nibelungensage , von Hagen von Tronje ermordet worden sein soll.
Gras-Ellenbach selbst entstand in der heutigen Form am 31. Dezember 1971, im Zuge der Gebietsreform in Hessen, durch den freiwilligen Zusammenschluss der zuvor selbständigen Gemeinden Hammelbach, Gras-Ellenbach und Wahlen. Seit dem 20. Jahrhundert erfuhr der Fremdenverkehr eine wachsende Bedeutung, sodass besonders im Ortsteil Gras-Ellenbach dies ein bedeutender Wirtschaftszweig wurde,
Über einen sehr steilen Anstieg ging es zur schattenspendenden Waldgrenze. Das geschafft führte ein wunderschöner Waldweg etwas gemütlicher weiter vorbei an mächtigen Douglasien und Tannen in das idyllische Gassbachtal. Hier begleiteten uns verschiedene Schautafeln mit der Geschichte der Nibelungen,
Auf einer Lichtung sahen wir dann das traditionsreiche Café Bauer, in dem wir zum Glück im gut klimatisierten Raum unsere Mittagsrast machen konnten. Je nach Lust und Appetit konnte man sich Süßes oder Herzhaftes zur Stärkung aussuchen – was sehr begrüßt wurde.
Gut gestärkt und mit aufgefülltem „Tank“, was sehr wichtig war, ging es weiter nach Wahlen – unserem Endziel.
Ab hier fuhr uns der Bus sowie die OEG wieder glücklich und gesund nach Dossenheim.
Die nächste Senioren-Wanderung findet am 17. Juli 2026 statt und führt uns nach Hemsbach-Waldnerturm. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.