Sommerwetter im Oktober beim Strahlenburgtrail in Schriesheim

Weil aller guten Dinge nicht nur aber auch beim Engelhorn Sports Trailcup bekanntermaßen drei sind, standen Andreas und Frieder am 13.10, nur eine Woche nach dem Gelita-Marathon, wieder an der Startlinie. Dieses Mal mit 144 weiteren Teilnehmern an der des 6. Strahlenburgtrails in Schriesheim. Und dieses Mal meinte das Wetter es gut mit uns.

Frieder Däublin kämpfte sich zweimal die Trails über der Strahlenurg hinauf.


Blauer Himmel, Sonne pur und 25 °C – man hätte fast schon behaupten können, es wäre zu warm – aber nach dem Regenlauf vergangene Woche wollten wir mal nicht meckern. Die Strecke führt über die „Home-Trails“ etwa 300 Höhenmeter über den Ölberg und weiter in Richtung Weißer Stein bis zum Umkehrpunkt und wieder zurück zur Strahlenburg – und weil es so schön ist noch eine zweite Runde. Aber genau deshalb waren wir ja dabei. Der Strahlenburgtrail ist sozusagen unser „Hauswettkampf“: direkt vor der Tür, die Anfahrt könnte kaum kürzer sein und verläuft über bestens bekannte und beliebte Trails und Wege.

Nach insgesamt 15,2 km und 600 Höhenmetern lief Andreas mit 1 h 16 min ins Ziel und sicherte sich den 16 Platz, Frieder lief mit 1 h 23 min auf den 25 Platz in der Gesamtwertung. Ein perfekter Lauftag, eine perfekte Lauforganisation und ein wunderbarer Abschluss des Engelhorn Trailcups 2019.

Gelita Trail-Marathon – viele Kilometer, viele Höhenmeter, viel Regen

Am 6. Oktober hatten wir zum Wettkampf nur eine kurze Anfahrt. Heidelberg rief zum Gelita Trail-Marathon auf den „Home-Trails“, mit wahlweise dem klassischen Marathon, gespickt mit 1.770 Höhenmetern, dem Duo-Marathon (bei dem sich zwei Läufer die Strecke teilen) oder dem neuen Ultra-Marathon mit 50 km und 2.000 Höhenmetern.
Nicht nur der Anstieg zur Thingstätte entwickelte sich zur Regenschlacht.


Aus der TSG Trailrunninng-Gruppe standen wieder Andreas Stähle und Frieder Däublin am Start für die Marathon-Distanz, Mathias Schmied lief den Duo-Marathon und Tobias von Reiche hatte sich die Ultra-Distanz vorgenommen. Was sich die gesamte Woche bereits für den Wettkampftag ankündigte, wurde dann auch Realität. Es sollte einer der regenreichsten Tage des ganzen Jahres werden. Pünktlich zum Start setzte ein Landregen ein, der nicht mehr aufhören sollte, bis auch der Letzte im Ziel war.

Vom Karlsplatz aus ging es über den Philosophenweg hinauf zu Thingstätte zum Turnerbrunnen. Die Trails sahen für die, die sich nicht im vordersten Feld bewegten, dann auch dementsprechend aus. Es ging nicht nur im Matsch bergauf, sondern wir mussten auch noch gegen die Strömung laufen! Der Weiße Stein empfing uns mit Nebel, bevor es dann bergab Richtung Mausbachtal und Stift Neuburg in den Downhill ging. Bis zur Brücke in Ziegelhausen war dann etwas Entspannung dran, da die Strecke für zwei Kilometer bis zur Brücke nach Schlierbach direkt am Neckar, unterhalb der Uferstraße führte – das einzige regenfreie, weil überdachte, Stück der Strecke.

In Schlierbach wartete dann der letzte Anstieg zum Königsstuhl samt Himmelsleiter auf uns. Während die Marathonläufer die Himmelsleiter nach oben stiegen, „durfte“ Tobias, der sich für die Ultradistanz entschieden hatte, noch eine Acht-Kilometer-Schleife durchs Felsenmeer drehen, bevor auch er auf dem Königsstuhl die nicht vorhandene Aussicht in den dichten Nebel genießen durfte. Aber seien wir ehrlich: gegen Ende von 42 oder 50 Kilometern werden die landschaftlichen Sahnestücke eines Laufs in der Regel sowieso überbewertet. Wir alle hatten nun auf den letzten sechs Kilometern des Laufs das anstrengendste Stück noch vor uns: den steilen Downhill zum Schloss und in die Altstadt runter. Oder anders gesagt: ein letzter Gruß an die Knie- und Oberschenkelmuskulatur.

Aber auch das geht irgendwie vorbei und so zeigte sich dann doch für alle TSG-Trailrunner am Ende eines nassen Laufs die Ziellinie. Andreas lief mit einer absoluten Top Zeit von 3 h 55 min ins Ziel auf Platz zehn in der Gesamtwertung der Männer und Frieder folgte mit 4 h 51 min (Platz 69). Mathias lief mit seinem Laufpartner beim Duo-Marathon mit einer Zeit von 4 h 32 min auf Platz acht und Tobias beendete seinen ersten Ultra-Marathon über die 50 km Distanz mit einer Zeit von 6 h 14 min auf Platz 50. Gratulation an dieser Stelle nochmals allen Läufern!

Sommersaison ade - Wintersaison juchee!

Egal, ob bei Sonnenschein oder in der Dunkelheit: Die Mountainbike-Gruppe um unsere beiden Guides Christian Hecker und Tobias von Reiche hat die Outdoor-Saison voll ausgekostest! 24 Ausfahrten, 515 km, 12.748 Höhenmeter und im Schnitt neun Teilnehmer - die Zahlen sprechen für sich :-).

Gute Aussicht, guter Zusammenhalt und gemeinsamer Sport schweißt die Gruppe zusammen.


Zwischen Schriesheim, Heidelberg und Wilhelmsfeld befinden sich einige der schönsten Mountainbike-Strecken im Odenwald. Tobi und Christian führten die Gruppe sicher und abwechslungsreich auf Waldwegen und Trails rund um den Weißen Stein. Die schlechte Nachricht: Die Sommersaison ist jetzt vorbei. Die gute: Jetzt geht es in die Wintersaison. Treffpunkt ist ab sofort immer samstags um 14 Uhr am Kronenburger Hof. Radelt doch auch mal mit ;-).

Starker Auftritt der TSG-Trailrunner in der Pfalz

Der Engelhorn Sports Trailcup gehört im Herbst für alle Trailläufer der Region zu den absoluten Höhepunkten der Saison.Innerhalb von vier Wochen werden drei Trailrunning-Wettkämpfe abgehalten: Der Pfalztrail mit 34,8 km /820 Höhenmetern, der Gelita Trail-Marathon mit 42,2 km / 1.770 Hm und der Strahlenburgtrail mit 15,6 km / 600 Hm.


Bei bestem Wetter standen Peter Noll, Andreas Stähle, Joachim Kraft und Frieder Däublin aus der Trailrunning-Gruppe am 22. September zusammen mit fast 380 Läuferinnen und Läufern an der Startlinie in Carlsberg in der Pfalz. Der Pfalztrail lockt mit viel Auf und Ab, bei deutlich kürzeren Anstiegen als wir das so vom Odenwald gewohnt sind. Andreas lief uns bei seinem Trail-Debüt erwartungsgemäß davon und nach 2 h 53 min als 22. der Gesamtwertung ins Ziel! Peter folgte mit knapp 3 h 11 min (Platz 60), gefolgt von Frieder mit 3h 17 min (Platz 70) und Joachim mit knapp 3 h 30 min (Platz 100). Angesichts der Tatsache, dass nur der Jüngste von uns noch in der M40-Klasse antreten darf, ein beachtlicher Erfolg!